Chemnitz, 25./26. November

What a weekend … mal wieder das letzte Seminarwochenende des Jahres, aber nicht nur deshalb besonders.

Chemnitz, Sonntagmittag

Ausflüge in die Vergangenheit gibt es viele. Manchmal trifft man jemanden , der so ist wie man/frau mal war oder es gibt eine Situation, die einem/r bekannt vorkommt — zu recht, das heißt intersubjektierbar,  dann nennt man es Erinnerung oder eben nur eingebildet, dann handelt es sich um eine qualitative Gedächtnisstörung, um etwas vermeintlich schon Gesehenes  (déjà-vu, eben) — und manchmal ist es auch die Begegnung mit jemandem, den man aus den Augen verloren hat oder der eben seine(n) Weg(e) gegangen ist. An einer Kreuzung an der man sich wiedertrifft, blickt man zurück, gemeinsam oder individuell und fragt sich, wie es einem so ergangen ist, wie das ehemals Potentielle sich zu dem nun Tatsächlichen verhält bei einem selbst und bei dem Gegenüber. Nun ja, ich habe Konrad wiedergetroffen. Er hat mal bei mir KU geübt – in Potsdam, vor einer gefühlten Ewigkeit. Es war schon damals klar, dass er Potential hat und dass man gespannt sein dürfte, wie er selbiges anzuzapfen gedenkt. Leider hat er sich irgendwann gegen KU entschieden und eine BJJ-„Karriere“ begonnen. Leider oder und gut so. Jedenfalls freut es mich immer zu sehen, dass der ehemalige Schüler inzwischen selbst etwas lehren kann. In Konrads Fall sind das vor allem Spaß am Spiel, gutes Körpergefühl und natürlich jede Menge Technik. Noch besser, wenn man dann feststellen kann, dass da zwar eine Vorliebe für BJJ entstanden ist, das große Ganze aber nicht aus den Augen verloren wurde und auch sonst überall mitgeschwommen werden kann – stand up, Waffen etc. Immer noch heiterer Allrounder statt ehrgeiziger Spezialist.

Ansonsten waren die Organisatoren (Sven und Edi) leider nicht in der Lage mitzumachen – um so mehr  Dank für die Orga. Dank auch für die Plätzchen, Dinah, die BJJ-Einheiten, Gregor, und für die letzte Runde in diesem Jahr an alle die da waren.

P.S.: Sandra Fiesel kam am Samstag noch zu Besuch. Schon seit Jahren ernsthaft krank und trotzdem immer mal wieder zu Besuch auf dem einen oder anderen Seminar hatte Sie sich insbesondere nach Sensei erkundigt und dem nächsten Seminar im Sommer 2018. Sie hatte wohl ihre ganz eigene Verbindung zu uns oder unserem Tun. Sie ist kürzlich gestorben.

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