Göyr im Februar 2019

Die erste Jahreshälfte 2019 ist bald vorbei. Was für Trainingsmöglichkeiten gab es seit dem Jahresbeginn in Lindow? Im Januar war Olaf an einem Sonntag in Gärtringen, um zu unterrichten. Ein paar Gedanken dazu von Steve sind hier zu finden.

Für das Wochenende 16./17. Februar ging es nach Györ (Ungarn). Tags zuvor hatte ich noch gelesen, dass in Györ die größte Photovoltaik-Dachanlage Europas gebaut werden soll. Ein paar Stunden und eine Nachtzugfahrt später war ich auch schon vor Ort. Robert hat mich vom Bahnhof abgeholt und zu meinem ersten Termin des Tages gefahren – Frühstück mit Olaf 🙂

Natürlich waren wir nicht wegen der PV-Anlage in Györ … sondern wegen des guten Essens und der ungarischen Gastfreundschaft. In Olafs Fall auch, um auf Einladung von András Kern ein Seminar für die ungarischen KU-ka zu geben. Und im meinem, um zu lauschen, üben und lernen.

Zum Start des Seminars gab Olaf einen kurzen Überblick zum Inhalt des Seminars, wir würden „form and applications“ lernen. Bei der Übersetzung ins Ungarische wurde daraus „kata és bunkai“. Na gut, dass ist jetzt nicht ganz Ungarisch, aber so war es. Daraufhin fragte Olaf, ob die Übersetzerin den Unterschied zwischen „application“ und „bunkai“ kenne. Ja, … oder auch doch nicht. Kennst du ihn? (Tipp: Übersetze das Schriftzeichen für bunkai und suche nach dem japanischen Wort für Anwendung). Neben dem Hauptthema des Seminars – Aragaki no Sochin – gab es immer wieder Lerngelegenheiten, die sich auf das Üben und Verständnis unserer Kunst im Allgemeinen bezogen. Ich denke, da konnten viele vieles lernen. Das Wochenende verging wie im Flug. Ein paar Trainings, Mahlzeiten und eine Stadtführung bei Nacht später, war es auch schon Zeit für die Heimreise.

Wer einen kurzen Bericht von Olaf zum Seminar lesen möchte und IRKRS-Mitglied ist, findet einen Eintrag in der KSL (Karate Study List) hier. Du bist Mitglied in der IRKRS, hast aber keinen KSL-Zugang? Frag deinen Sensei danach 😉  

Ein Kommentar auf “Göyr im Februar 2019

  1. Danke Dinah – für diesen Eintrag und deine Hilfe in Györ. Die lernende Einbahnstraße (Olaf –> Dinah) die du darstellst gab es noch nie und gibt es schon gar nicht (wenn auch die Gründe die sich hinter den Zeitformen verbergen unterschiedliche sein mögen). Und ganz unabhängig davon haben alle Anwesenden von dir profitiert, v.a. Betty. Doppel-D: Danke, Dinah! 😉

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