Uke waza, Bielefeld, 16./17. März 2013

Bielefeld – es gibt es doch!?! Man hat ja schon des öfteren von Andrea und Marc aus Bielefeld gehört, man sieht sie auf Seminaren und eigentlich sehen Sie auch aus wie du und ich, aber Sie kommen eben aus Bielefake, der geheimen Stadt mit einem Eingang zu Atlantis und weiß der Geier, was da noch so abgeht … Der Geier weiß das? Nicht nur der: http://www.bielefeldverschwoerung.de/ 😉

Ich jedenfalls hab versucht mir ein eigenes Bild zu machen. Den Ort gibt es tatsächlich. Sogar Ortseingangs- und -ausgangsschilder hat man aufgestellt und durch einige bebaute Straßen wurde ich auch gefahren. Betreten habe ich allerdings nur dörfliche Behausungen ganz am Rande der Stadtkulissen und den Bahnhof sowie das sehr neue Bahnhofsviertel, das vermutlich zur besseren Tarnung entstanden ist. Ob hinter den Fassaden auch wirklich Leute wohnten und ob die Passanten nicht nur angeheuerte Statisten waren, weiß ich nicht. Die Uni hat man mir jedenfalls nicht gezeigt – vielleicht war das Raumschiff der Außerirdischen, das sonst immer als Uni getarnt da rum steht, gerade unterwegs.

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Diese und weitere Fotos gibt es hier. Vielen Dank an Marc und Andrea, Joriki Dôjô Bielefeld.

Das Seminar verlief dank Dinah, die immer wusste, wie es weiter geht, ohne größere Zwischenfälle und Pannen. Während am Samstag Uke Waza Level 1 und 2 mit einigen wenigen „Ausgängen“ auf dem Programm standen, waren es am Sonntag die eher anwendungsorientierten Level 3 und 4 bzw. die darin enthaltenen Kernideen, die das Training bestimmt haben. Sinn und Ziel meiner Bemühungen war es jedenfalls klar zu machen, dass auch und gerade die vermeintlich einfachsten, weil grundlegendsten Techniken, eigentlich die schwierigsten sind, denn gerade in ihnen sind alle Aspekte eines technischen und psychologischen Trainings konzentriert zusammengefasst. Und Fortschritt wird insbesondere in der Ausführung dieser Techniken deutlich.  Man sieht eben schon daran wie jemand einen Schlag annimmt, (Wieviel Bewegung welcher Körperteile ist involviert? In welcher Richtung wird Kraft übertragen oder aufgenommen? Wie wird das Gewicht verteilt? Wie konzentriert und dennoch locker  ist jemand dabei? …), über welche Fähigkeiten er verfügt oder auch nicht.  Zwei Ansätze sind dabei mindestens essenziell: Zum Einen muss man in einer sicheren Trainingsumgebung mit den Angriffen vertraut werden und immer wieder Details überprüfen und verbessern – der sicherlich zeitlich größere Teil des Trainings. Zum Anderen muss man mit Druck und Stress umgehen könen und immer mal wieder überprüfen, wie gut das klappt, ohne unüberschaubare Risiken einzugehen. Für beides sollten einige Anregungen transportiert werden. Ob das gelungen ist, müssen die TeilnehmerInnen und Teilnehmer aus dem goju, shotokan, ku etc. selbst entscheiden. Mir jedenfalls hat es Spaß gemacht – auch wenn ich, wegen einer Rippenverletzung,  nicht alles mitmachen konnte. Die Teilnehmenden haben jedenfalls geschwitzt, gelacht, konzentriert geübt und Fragen gestellt – in dieser Kombination Anzeichen dafür, dass auch etwas gelernt wurde. 😉

Vielen Dank an Marc & Andrea für die Organisation und die Hilfe bei der Durchführung!!

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