KU EU Gasshuku 2016

Himmelfahrt — auch dieses Jahr mit einer Fahrt verbunden, nicht in den Himmel, sondern via Bielefeld (sofern existent) nach Veldhoven, NL. Wie jedes Jahr ist der Weg zu weit, die Zeit, die man benötigt, zu lang bzw. die Geschwindigkeit mit der man sich fortbewegt zu klein. Zu viel zu tun. Hier noch schnell ein Artikel, der fertig werden muss, da noch schnell die letzten Protokolle korrigieren, Lehrveranstaltungen für die nächste Woche planen … .  Also eigentlich ist der Weg zu kurz, die Zeit auch und die Geschwindigkeit demnach zu groß … Nun ja, immerhin ein Großteil der Dinge war während der Bahnfahrt zu schaffen. Von Bielefeld ging es per Auto weiter … zu langsam, weil zu viel Weg und zu viel Zeit … und dann doch irgendwann die Ankunft. Die erste Einheit. Zelt aufbauen … letzte Rückmeldungen zu Theorieaufgaben … noch ein paar Waffen bewegen. Ankunft feiern. Schlafen. Und dann kommt der Effekt, der jedes Jahr aufs neue überrascht … Zeit … spielt drei  Tage lang keine Rolle mehr … Entfernungen beschränken sich auf fußläufige Distanzen von maximal 100m, Geschwindigkeiten sind harmonisches Ergebnis des Settings nicht Stellschraube bei der Befriedigung eines leistungsorientierten Ergebnishungers … Schlafen, Üben, Essen in wunderbarem Wechsel … Donnerstag, Freitag, Samstag. Einiges an Wiederholung – kama und tekko, wenn auch ohne nennenswerte Anwendungsteile, mit immer wieder überraschenden Schlenkern und Dynamiken, die Sensei auch mit ü60 aus der Tasche zieht und die mich auch nach 20 Jahren immer noch verblüffen. Täglich eine kleine Judosession à la Huub Meier plus stunt doubles und ein Gastauftritt aus dem FMA-Bereich. Fazit: Huub sensei fetzt. 😉 Immer schon gewusst, aber von Jahr zu Jahr deutlicher geworden … Wie immer war die Zeit natürlich viel zu schnell vorbei und wie jedes Jahr flutscht man viel zu schnell zurück in die Zeit mit Zeit (und nur einmal pro Woche Die Zeit) und wundert sich darüber, dass es eine Zeit ohne Zeit gab, die gerade mal ein paar Tage (also wenig Zeit) zurückliegen soll … Was sagt uns das? Wir brauchen mehr Übung und mehr solche Gelegenheiten, bei denen man sich um nichts weiter kümmern muss … Dafür einen fetten Dank an das Veldhoven-Team — Bert, Ruud, Karl, Annie und alle die im Hintergrund mitgewirbelt haben.

McCarthy Sensei & Olaf, Veldhoven 20162016_Veldhoven_Sensei_kama2016_Veldhoven_PM Sensei2016_Veldhoven_Senseis_PM_Huub2016_Veldhoven_Sensei_Olaf_nogi

Achja, Prüfungen gab es auch noch oder zumindest Urkunden. Herzlichen Glückwunsch an die neuen (nun auch KU-) Blackies (Angela, Christopher, Christian, Thomas) und alle weiteren UrkundenempfängerInnen (Dinah, Sven, Andrea, Jannik und mich) und natürlich an die direkt Mitverantwortlichen (Hendrik, Bernd, Sven) und alle anderen die diese Wege begleitet haben. Schön, dass sich die Arbeit der letzten Jahre hier für einige als Etappenerfolg in einem Stück Papier materialisiert. Kurz INNEHALTEN, ZURÜCKBLICKEN, ÜBERDENKEN, zurecht stolz sein, BEDENKEN, grob JUSTIEREN, WEITERLAUFEN … denn ANKOMMEN gibt’s nicht … Und auch schön, dass – wie jedes Jahr – so viele von Euch den Weg nach Veldhoven gefunden haben – einige zum ersten Mal. War doch gar nicht so schlimm, oder? Ich freue mich auf das nächste Jahr!

KU Germany in Veldhoven 2016
KU Germany in Veldhoven 2016

 

 

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